
Diese Seite soll Ihnen die Brandsimulationsanlage Lippe/Lemgo näher vorstellen. Bitte schauen sie sich in aller Ruhe um.
Die Brandsimulationsanlage ist eine hochmoderne erdgasbetriebene Trainigsanlage mit 3 Brandräumen und insgesammt
8 Brandstellen, die es ermöglichen unter nahezu realistischen Bedingungen alle Feuerwehrangehörige intensiv zu schulen,
auszubilden und zu trainieren.
Mitte 2004 wurde die Brandsimulationsanlage nach einer intensiven Planung- und Bauphase fertig gestellt. Nach einer um-
fassenden Schulung aller Ausbilder und Trainer (u.a. bei der BF München) konnte die BSA Ende 2004 den Trainingsbetreib
aufnehmen.
In der Anlage können viele verschiedene Einsatz- und Übungsszenarien nahezu realistisch dargestellt werden. Von der
Fettexplosion in einer Küche, einem Schwelbrand in einem Wohnzimmer bis hin zu einen Flash-Over oder einem Druckbehälterzerknall in einer Werkstatt ist vieles möglich.
Eine umfassende Beschreibung der Brandräume ist auf der Seite des Kreis Lippe zu finden.
Alle kreisangehörigen Feuerwehren verfügen über eigene Ausbilder. Sie schulen nach einem gemeinsamen Ausbildungs-
konzept um so eine einheitliche Ausbildung aller lippischen Feuerwehrangehörigen zu gewährleisten. Um nun auch
auswärtigen Feuerwehren ein Trainig in der BSA zu ermöglichen, stehen erfahrenen Trainer bereit um wunschgemäße und
leistungsangepasste Übungen mit den Einsatzkräften durchzuführen. Dabei richten sich die Szenarien nach dem jeweiligen
Ausbildungsstand der Feuerwehrangehörigen.
Um die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr am Ort sicher zu stellen, kann die gesamte Atemschutzausrüstung (Überdrucktechnik)
für das Trainig gestellt werden. Dieser Service ist bereits im Nutzungsendgeld enthalten!
Während der Trainings werden die vorgehenden Trupps von den Trainern begleitet und mit einer Wärmebildkamera beobachtet.
Das Signal der Wärmebildkamera wird von einem Computern im Leitstand der BSA aufgezeichnet und kann im Anschluß des
Übungstages auf eine DVD gebrannt werden. Diese DVD kann dann für weiter Schulungs- und Ausbildungszwecke verwendet werden.
Um die Übenden körperlich nicht zu überlasten, werden die eingesetzten Feuerwehrkräft mit Pulsmessgeräten ausgestattet, um die
persönliche Leistungsfähigkeit eines jeden einzelnen genau überwachen zu können und bei Bedarf die Übung abzubrechen um einen gesundheitlichen Schaden vom den Übenden abzuwenden.
Um an einem Trainig in der BSA teilnehmen zu können müssen alle Teilnehmer über eine gültige G 26/3 verfügen und den Atemschutz- geräteträgerlehrgang erfolgreich absolviert haben!
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